Die Verlierer der Interneterotik
Das Geschäft ist schneller und schmutziger geworden, durch das Internet. Und nicht jedes Unternehmen kann dabei mithalten und manche wollen es auch gar nicht. Bisher hatte der Flensburger Traditioneskonzern Beate Uhse, die zunehmend wachsende und vielfältige Konkurrenz die durchs Internet den Markt überschwemmte ganz tapfer weggesteckt. Jetzt schrieb das Unternehmen jedoch erstmals rote Zahlen und der Grund dafür ist eine bewusste Abwendung vom Schmuddelgeschäft.
Zahlen mit einfacher Erklärung
Die roten Zahlen kommen von der bewussten Abwendung der Konzernleitung als reiner Erotikhandel hin zum erotischen Lifestyle Unternehmen. Dafür wurden zahlreiche Filialen geschlossen, das Angebot verkleiner und die Bereiche Heimtextilien und Unterhaltungselektronik sind neu hinzugekommen. Standorte werden geschlossen, wenn sie nicht ins neue Konzept passen. Langfristig, da ist sich der Vorstand sicher, werde sich das Unternehmen von den Umstrukturierungen wieder erholen, ja sogar davon profitieren, da ist sich der Vorstand ganz sicher.
Neues gegen Altes
Der Name Beate Uhse will sich weiterhin im Erotik Geschäft, jedoch mit neuenm Profil präsentieren. Sogenannte Fun Center an Autobahnen und in Gewerbegebieten sollen dabei überwiegend männliche Klientel anziehen, jedoch sollen exklusivere Stores in Innenstadtlagen für Frauen und Paare auf Kundenfang gehen. Viele alte Filialen sollen schlicht und einfach als NoName Lädern weiterlaufen oder ganz und gar geschlossen werden. Das Produktsortiment wird außerdem um Wellnessprodukte und eien eigenen Unterwäschekollektion erweitert. Das Unternehmen erhofft sich eine schon baldige Erholung und dass der Name “Beate Uhse” einen bleibenden Rang in der Geschäftslandschaft garantiert.
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