Erotik im Internet
Man könnte sagen, das Internet hat den Erotikmarkt revolutioniert. Auf einmal war alles technisch möglich, was vorher nur in der Phantasie ging oder am Telefon besprochen werden konnte. Und selbst das ist für Schüchterne oft noch ein zu großer Schritt heraus aus der Anonymität. Mit Hilfe der DSL Leitung kann man nun völlig unerkannt auf die Pirsch gehen.
Von morgens bis zum Morgengrauen
Das Internet kennt keine Zeit. Egal ob man sich um sechs Uhr in der Früh einen kleinen Film anschauen will, um sich den Morgen zu versüßen oder ob einem mitten in der Nacht einfällt, dass man sich doch noch den neuesten Dildo bestellen wollte: Das Internet ist immer offen für Wünsche aller Art. Zahlreiche Webshops bieten ein umfangreiches Sortiment an erotischem Spielzeug, Accessoires oder Wäsche an und die Online-Videotheken haben alles im Angebot, was sich der Erotik-Fan so vorstellen kann. Live-Chats haben inzwischen hochauflösende Kameras und störungsfreie Bilder zur Verfügung und in Netzwerken kann man sich sogar zu einem realen Schäferstündchen verabreden, wenn einem die Virtualität vielleicht einmal zu langweilig wird. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, kann man dann vorher Fotos austauschen oder einen Videochat besuchen oder sogar seine Handynummern tauschen, um erst einmal kurz zu telefonieren. Und nicht immer muss es ja dann direkt “zur Sache” gehen, manchmal haben sich auch schon Paare auf diesem Weg kennengelernt und entdeckt, dass sie mehr gemeinsam haben, als ein erotisches Abenteuer bieten könnte. Wenigstens wissen sie dann schon mal von den Vorlieben des Anderen.
Vorsicht vor Betrügern
Die Anonymität im Internet bietet der Erotik-Branche natürlich viele Vorteile, da die Kunden und Chatter so wunderbar inkognito bleiben können. Schließlich hat man nur eine IP Adresse und bleibt ansonsten unsichtbar, während man alles sehen kann, was man will. Genau darin liegt aber auch die große Gefahr. Immer wieder hört man von Betrügern, die sich als jemand ausgeben, der sie nicht sind oder den teilweise ahnungslosen Kunden das Geld aus der Tasche ziehen. Da gibt es Video-Abos, die keine sind oder Bestellartikel, die nie angekommen. Reklamationen werden dann selten gemacht, denn die Kunden möchten nicht unangenehm auffallen oder riskieren, dass ihre Partnerin oder ihr Partner etwas mitbekommt. Bei Treffen und dem Austausch von privaten Daten und Informationen kann es sogar gefährlich werden. Deswegen sollten vor allem Kinder von Erotik-Inhalten im Netz fern gehalten werden. Am besten installiert man eine Software, die eine Kindersicherung beinhaltet, so dass man nicht jedes Mal alle Daten löschen muss. Denn so viel Spaß es auch macht: Bitte nur für Erwachsene!
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